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Veolia Umweltservice PET Recycling English Version ENGLISH VERSION

Das Verfahren auf einen Blick

Mechanische Vorbehandlung

Das Inputmaterial gelangt aus Sortieranlagen in Form von gepressten Ballen und Briketts in den Betrieb. Über ein Förderband werden die Ballen in eine Auflösetrommel transportiert, die zunächst Ballen und Briketts in die einzelnen Bestandteile zerlegt. Grobe Fremdbestandteile werden manuell entfernt. Eine Schneidmühle zerkleinert die Getränkeflaschen dann zu rieselfähigen Schnipseln (Flakes). Mit Klebstoff behaftete Etiketten lösen sich bei einer anschließenden Intensivwäsche vom Material. Im nachfolgenden Schwimm-Sink-Prozess erfolgt die Abtrennung der polyolefinen Verschlussdeckel. Danach werden mit Hilfe von Windsichtung die Etiketten aus Kunststoff aussortiert.


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Hauptprozess (URRC)

Das Mahlgut wird dann in einem Mischreaktor mit Natronlauge benetzt. Im 26m langen Drehrohrofen mit einem Durchmesser von 3m führt anschließend eine Reaktion von Natronlauge und PET zur Ablösung der Oberflächenschicht der Flakes mitsamt letzten Verunreinigungen. Als Nebenprodukt entsteht bei dieser Reaktion ein Salz. Im hinteren Bereich des Drehrohrofens werden durch optimale Luft- und Temperaturführung auch die letzten in das PET diffundierten Fremdstoffe entfernt. Diese Behandlung gewährleistet die für die Lebensmitteltauglichkeit des Recyclats erforderliche Qualität.


Nachbehandlung

Die Salze werden in einer Nachbehandlung vom PET-Mahlgut entfernt. Nach einem Durchlauf im Mahlgutsortierer mit Farbzeilenkamera gelangt das Recyclat zur Qualitätskontrolle und verlässt dann den Betrieb. Wichtig für die Verwendung in der Lebensmittelbranche ist u.a. der niedrige Acetaldehyd-Gehalt und der gute Farbwert.

 

 

 
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